Materialflussanalyse - durch eine umfangreiche Materialflussanalyse mit der Software ipolog Fabrikporzesse optimimieren. Stark verzweigte Transportflüsse sowie intransparente Informations- und Materialflüsse simulieren und visualisieren.

Materialflussanalyse

Digitalisierung der Materialflusssysteme | Materialflussanalyse | Materialflussoptimierung

Was ist eine Materialflussanalyse?

Bei der Materialflussanalyse werden systematisch Transportvorgänge und Lagervorgänge innerhalb einer Fabrik (innerbetrieblicher Materialfluss) oder außerhalb der Fabrik (außerbetrieblicher Materialfluss) erfasst und einer genaueren Betrachtung unterzogen. Die Materialflussanalyse ist Grundlage für eine ganzheitliche Materialflussplanung.

Die innerbetriebliche Materialflussanalyse berücksichtigt alle Waren- und Materialströme der Produktionskette - vom Wareneingang, Lagerorten bis zur Produktion und dem Warenausgang. Im Rahmen der Materialflussanalyse werden Kosten den einzelnen Materialflüssen zugeordnet, um im Verlauf der Optimierung Kostentreiber und Schwachstellen aufdecken zu können.

Ziele einer Materialflussanalyse?

Ziel der Materialflussanalyse ist, Engpässe und Schwachstellen in den Materialflüssen aufzudecken und zu eliminieren. Durch eine gezielte Verbesserung der Transportvorgänge innerhalb des Unternehmens werden:

  • Durchlaufzeiten verringert,
  • Produktionsprozesse und Austaktung verbessert,
  • Flexibilität geschaffen und
  • Kosten reduziert.

Sie analysieren Ihren Materialfluss noch nicht standardmäßig? Sie möchten Ihre Transportvorgänge ganzheitlich optimieren? Wir zeigen Ihnen wie Sie mit unserer Software ipolog Ihre Materialflüsse in den Griff bekommen!

Software für Materialflussplanung

Auswertungen im Rahmen der Materialflussanalyse

Im Rahmen der Materialflussanalyse können unterschiedlich Methoden angewendet werden:

  • Der Prozessgraph zeigt in einfacher Art und Weise die Materialflüsse und die Verknüpfung dieser zueinander.
  • In Materialflussmatrizen werden alle Positionen, die am Materialfluss beteiligt sind erfasst und werden gegenübergestellt. Die Adjazenzmatrix beispielsweise zeigt ob eine Materialflussbeziehung zwischen Ort1 und Ort2 besteht (1) oder nicht (0).
  • Im Rahmen einer Kostenauswertung werden zum einen die Investitionskosten für Logistikequipment und Transportmittel und zum anderen die Betriebskosten für Personal betrachtet.
  • Die Berechnung der Flächenauslastung zeigt an, auf welcher Fläche Engpässe zu finden sind. Für die Flächenauslastung kann dabei folgende Formel verwendet werden: genutzte Fläche/ Gesamtfläche. Dabei spielen die Größe der Materialfläche und die Anzahl/ Größe der Behälter auf dieser Fläche eine Rolle.
  • Eine Heatmap (z.B. die Routen-Heatmap) zeigt die Anzahl der Routen über einen Routenabschnitt hinweg. Über die Heatmap werden Engpässe zu bestimten Zeiten sehr gut sichtbar.
  • Die Quelle-Senke-Berechnung und die Darstellung im Sankey-Diagramm zeigt Materialströme in Abhängigkeit der transportierten Mengen. Es wird die Quelle und die Senke für jeden Transport zwischen zwei Stufen betrachtet. Darauf erfolgt eine Summierung der Ladungsträger pro Tag, die zwischen diesen zwei bestimmten Flächen am Tag transportiert werden. Es werden folgende Werte mit in die Betrachtung einbezogen: Materialfluss mit den definierten Flächen, Haltepunkte und aus dem Logistischen Mengengerüst die Produkte pro Tag, Teile pro Produkt, Verbaurate, Lieferquote, Teile pro Ladungsträger.
  • Mit Hilfe von Simulationen können Änderungen des Materialflusses vor der operativen Umsetzung verglichen und validiert werden. Das ist jedoch ohne Unterstützung durch Software oftmals kaum mehr zu bewältigen.

So kann eine Software Sie bei der Materialflussanalyse unterstützen

Sankey-Diagramm für die Darstellung im Rahmen einer Materialflussanalyse
Beispielhafte Darstellung eines Sankey-Diagramms.
Bild
Beispiel einer Routenheatmap zur Darstellung der Routenauslastung.
Materialflussanalyse: Grafische Darstellung der Flächenauslastung.
Grafische Darstellung der Flächenauslastung.

Gründe für eine Materialflussanalyse bzw. -planung

Schlecht optimierte Materialflüsse kosten Zeit und Geld. Gerade hier kann eine gute Materialflussanalyse viele Schwachstellen und ungenutztes Potenzial ans Licht bringen. Unternehmen sehen sich vielen Herausforderungen gegenübergestellt. Mit einer durchdachten Planung von Materialfluss und Intralogistik kann folgendes vermieden werden:

  • Engpässe

    Die steigende Komplexität führt zu einer kaum beherrschbaren Versorgung. Verzögerungen im Produktionsprozess sind die Folge. Eine Bestandsaufnahme der Situation im Rahmen einer Materialflussanalyse deckt kostenverursachende Engpässe auf.

  • Verschwendung

    Oft werden Transportsysteme zugekauft, wenn ein Engpass ersichtlich ist. Oftmals würde es jedoch reichen, die Auslastung zu prüfen und Transportsysteme anders zu steuern und Arbeitspläne anzupassen, anstatt teuer in neue Transportmittel zu investieren. Eine Materialflussanalyse deckt Potenziale zuverlässig auf.

  • Aufwändige Planung

    Je besser die Planung, desto besser die Versorgung im Produktionsprozess. Basis einer Materialflussoptimierung ist eine systematische Materialflussanalyse. Im besten Fall können Prozesse visualisiert und Transparenz geschaffen werden.

Vorgehensweise: In 5 Schritten Materialfluss planen & optimieren

Den Materialfluss zu verbessern ist gar nicht so schwer. Grundlage ist jedoch das Vorhandensein der notwendigen Daten. In folgenden Schritten kann der Warenfluss in der Intralogistik erfasst und analysiert.
  • 1. Bestandsaufnahme

    Planungsgrundlagen (Ressourcen, Prozesse und Zeitbausteine, Stücklisten, Schichtplan, Teiledaten, Produktionsdaten, Excel-Tabellen) werden ermittelt.

  • 2. Layout & räumliche Situation ermitteln

    Es wird ein Layout der Situation vor Ort erstellt. Lagerort und Haltepunkte definiert. Auf Basis der erhobenen Informationen wird ein Layout erstellt. Eine fundierte Layoutplanung ist wichtig für die systematische Verknüpfung von Fördertechnik mit räumlichen Gegebenheiten definiert.

  • 3. Modellierung von Materialflüssen

    Im erstellten Layout werden die Warenflüsse modelliert und die Teile zugewiesen. Durchlaufzeiten werden definiert.

  • 4. Berechnung Ressourcenbedarf

    Im nächsten Schritt findet mit Hilfe von Berechnungsmethoden eine Ermittlung des Ressourcenbedarfs auf Basis des Produktprogramms und der Produktionsmengen statt.

  • 5. Berechnung Kosten

    Im letzten Schritt kann daraus abgeleitet eine Kosten- und Personalauswertung erfolgen.

Je komplexer das Produktprogramm, desto schwieriger ist eine effiziente Materialflussplanung. Eine gutes Tool kann Ihnen auf diesem Weg viel Arbeit abnehmen und unterstützt auch bei der täglichen Fabrikplanung und Steuerung. In unserem kostenfreien Webinar zeigen wir Ihnen, wie einfach Ihre Materialflüsse optimiert werden können.

Wie einfach eine Materialflussanalyse sein kann, zeigen wir Ihnen in unserem kostenfreien Webinar: "In 7 Schritten vom Teil zum Materialfluss".
Jetzt schnell anschauen und Materialfluss optimieren!

Zum Webinar: Materialflussplanung

Was bringt eine Software-gestützte Materialflussanalyse und -planung?

  • Automatisierte Transportmittelplanung und Bewertung
    In geeigneten Tools ist eine durchgängige Planung von Routenzug und Transportmittel möglich. Anschließend kann die Planung evaluiert, simuliert und visualisiert werden. Eine Software berechnet die notwendigen Transporte, um das vorgegebene Produktionsprogramm umsetzen zu können und evaluiert diese (Sankey Diagramm).
  • Schnelle Umplanung & Analyse
    Durch Softwareunterstützung kann zügig auf ein sich änderndes Produktprogramm reagiert werden. Neue Kennzahlen dazu gibt es auf Knopfdruck.
  • Line-Back-Berechnung
    Ausgehend vom Produktionsprogramm und den eingesetzten Rohstoffen werden die notwendigen Ressourcen ermittelt und geplant.
  • Detaillierte Prozesszeiten
    Mit einer Software können Prozesszeiten für tausende Teile auf einmal hinterlegt werden.
  • Automatisierte Auswertung
    Software ermöglicht automatisierte Auswertungen zu Ressourcenbedarf und Mitarbeiterbedarf (dynamisch, kein statischer Excel-Tagesdurchschnitt). Auf Basis der Wertstromanalyse kann beispielsweise eine automatisierten Routenzugplanung mit direkten Ergebnissen wie Routenzugbedarf, Mitarbeiterbedarf, Touren pro Tag, Gesamtstrecke und Prozesszeiten erstellt werden.
  • Simulation und Visualisierung
    3D-Simulation zur Visualisierung und Validierung unterstützen den Planer bei der Optimierung des Materialflusses. Schluss mit bösen Überraschungen, weil eine Excel-Formel falsch kopiert wurde.
Eine gute Software reduziert Komplexität und unterstützt auch bei der täglichen Fabrikplanung und Steuerung. Neugierig auf mehr? Dann lesen Sie hier, wie einfach eine Verbesserung der Materialflusssysteme mit Softwareunterstützung realisiert werden kann.

Software für Materialflussplanung

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