Flexible Montagesysteme mit ipolog

Flexible Zellenfertigung

Endlich eine Alternative zur klassischen Linie – Industrie 4.0 hautnah

Flexible Montagekonzepte: Sagen Sie Adieu zu Linienstillstand, wartenden Mitarbeitern und Ressourcenverschwendung

Immer kürzere Innovationszyklen, steigende Produkt-Varianten und Individualisierung– kennen Sie das? Keine Sorge, Sie befinden sich in bester Gesellschaft! Die sich immer schneller wandelnden Anforderungen an ein Produkt stellen eine Herausforderung für viele Fabriken und deren Montage dar. Die fein säuberlich abgestimmten Abläufe der klassischen Montagelinie können nicht so einfach aufgebrochen oder erweitert werden, wie es eigentlich notwendig wäre.

Würden Sie jedoch in flexiblen Zellen montieren, könnten Sie Änderungen schneller und effizienter umsetzen!

Flexible Zellenfertigung: Wie funktioniert das?

Das Besondere bei der flexiblen Zellfertigung ist, dass die Produktion nicht in der Linie stattfindet, sondern in einzelnen Zellen. Jede Zelle kann mit Hilfe des flexCell-Algorithmus für sich gesteuert werden. Jeder Auftrag erhält eine individuelle Auftragsroute und ist nicht an eine feste Stationsreihenfolge gebunden. Der Algorithmus berechnet die optimale Belegung der Zellen und weist diesen die passenden Montageaufträge zu. Darauf abgestimmt wird die Materialversorgung mittels Warenkörbe auf fahrerlose Transportsysteme (FTS) gesteuert. Für das Produkt nicht relevante Zellen werden von den FTS einfach übersprungen. Das FiFo-Prinzip wird ausgehebelt!

In Zellen denken? Ganz klare Vorteile!

Entdecken Sie die Vorteile, die eine Fertigung in flexiblen Zellen mit sich bringt:

  • Das Produktspektrum ist beliebig erweiterbar

    Da sich Zellen einzeln ergänzen oder ändern lassen und FTS flexibel hinzugefügt werden können, ist das Produktspektrum beliebig erweiterbar und es kann flexibel auf Volumenschwankungen reagiert werden.

  • Kein vollständiger Linien Stillstand mehr

    Da bei Anpassungen oder technischen Defekten nur die jeweilige Zelle betroffen ist, gehört ein vollständiger Linien-Stillstand der Vergangenheit an. Der flexCell-Algorithmus simuliert die geänderte Belegung der Zellen auf Knopfdruck und triggert die Umleitung der FTS zu anderen Zellen.

  • Keine Taktfolge-Verlustzeiten mehr

    Die Logistik wird so getaktet, dass das Produkt auf den Montage-Mitarbeiter wartet und nicht der Mitarbeiter auf das Produkt. Taktfolge-Verlustzeiten werden fast vollständig eliminiert. Genauer gesagt, gibt es keinen klassischen „Takt“ mehr.

  • Integration unterschiedlicher Produkte in einem Montagesystem

    Durch die flexible Anordnung der Zellen können unterschiedlichste Produkte (z.B. Elektromotor und Verbrennungsmotor) gleichzeitig montiert werden.

Flexible Montage: Mehr Wunschtraum als Realität? Von wegen!

Flexible Zellenfertigung ist eine längst überfällige Alternative zur Montage in der Linie. Nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis. Im Rahmen einer Studie mit der Boston Consulting Group wurde die flexible Zellenfertigung mit realen Daten in ipolog simuliert und mit einer Montage in der klassischen Linie verglichen. Mit überraschenden Ergebnissen:

Unsere Berechnungen mit realen Daten zeigen, dass bei einer Montage in flexiblen Zellen und Einsatz von FTS – im Vergleich zur klassischen Linie - die Werker-Auslastung um 12 Prozent gesteigert werden kann! Lohnkosten sinken um einen ähnlichen Prozentsatz. Viele Details wurden in der Studie „Will Flexible-Cell Manufacturing Revolutionize Carmaking?“ veröffentlicht.

Im Rahmen einer Studie mit der Boston Consulting Group wurde die flexible Zellenfertigung mit realen Daten in ipolog simuliert und mit der Montage in der klassischen Linie verglichen.

Flexible Zellenfertigung ist mehr als nur ein theoretisches Konzept. Es hat Potential! Das im Rahmen der Studie der Boston Consulting Group veröffentlichte Whitepaper zeigt anhand harter Fakten, dass sich ein Umdenken lohnen kann.

Zum Whitepaper: Flexible Zellenfertigung

Flexible Montage auf Knopfdruck? Mit Software-Unterstützung machbar!

Manuell ist eine Planung flexibler Zellen aufgrund der Komplexität kaum machbar. Die Digitalisierung von Montage und Logistik ist der erste Schritt, um komplexere Montageprozesse planen und steuern zu können. Basis für eine realitätsnahe Simulation ist der digitale Zwilling von Montage und Logistik. Herzstück der flexiblen Zellenfertigung ist der flexCell-Algorithmus. Durch die Integration des Algorithmus in unser Planungstool ipolog kann flexible Zellfertigung simuliert und die dafür notwendigen Logistikprozesse geplant und gesteuert werden. Wichtige Parameter können direkt im Tool geändert werden und die Planung wird auf Knopfdruck angepasst. 3D-Modelle unterstützen bei der Identifizierung von Engpässen und vereinfachen die Visualisierung der Abläufe.

Wie die Umsetzung konkret aussehen kann, können Sie sich in unserem Webinar “Flexible Zellenfertigung – wie die Fabrik auf den Kopf gestellt wird“ anschauen.

Zum Webinar

Machen Sie den ersten Schritt zur flexiblen Zellenfertigung! Wir begleiten Sie gerne.

In fünf einfachen Schritten prüfen wir, was eine flexible Zellenfertigung in Ihrer Fabrik bringt.

  • 1. Ist-Analyse

    Aufnahme des Ist-Zustandes (typischerweise Linie).

  • 2. Aufbau des Digitalen Zwillings

    Aufbau eines digitalen Modells zur flexiblen Zellenfertigung.

  • 3. Erste Grundplanung

    Planung von Abläufen im digitalen Modell.

  • 4. Vergleich

    Vergleich zwischen Linie und flexibler Zellenfertigung durch Simulationen mit ipolog.

  • 5. Maßnahmenplanung

    Ableitungen von Maßnahmen auf Basis der in ipolog generierten Ergebnisse.

Sprechen Sie unverbindlich über Ihr Projekt mit uns. Wir brennen darauf, mit Ihnen eine flexible Zellenfertigung zu simulieren.

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Ihr Ansprechpartner

ipolog Kontakt - Matthias Kellermann
Matthias Kellermann

Fon: +49.7152.70010.77
Mail: matthias.kellermann@ipolog.ai

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